Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Neues Jahr!

Über 3.000 Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte konnten wir im Jahr 2009 die Operation ermöglichen! Jede Operation, jede Behandlung, die Weiterbildung der Chirurgen und Therapeuten und den Aufbau nachhaltiger Strukturen vor Ort -  alles dies finanzieren wir ausschließlich über private Förderer, Stiftungen und Unternehmen. Zum Jahreswechsel danken wir etwa 15.000 Menschen, die sich zusammen mit uns für die Betroffenen einsetzen und Menschen eine Chance geben, die sonst kaum eine haben. Leid und Angst vor dem Ungewissen stehen häufig am Anfang …

… und werden von großer Freude und Zuversicht abgelöst. Beim Familienfoto (rechts) hat unser Chirurg Dr. Shyam Sheth Karan auf dem Arm. Unten der Junge aus dem indischen Bundesstaat Gujarat zusammen mit Geschwistern und Feunden (links) und vor dem Eingang des Elternhauses.

Über 3.000 Kindern - vielleicht sogar mehr - werden wir auch im Jahr 2010 helfen können! Dabei danken wir auch den beteiligten Chirurgen, Ärzten, Therapeuten und Spendern, die uns neben Geld auch ihre Zeit schenken und sich ehrenamtlich für unser Ziel einer möglichst umfassenden medizinischen Versorgung der von einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte betroffenen Kinder einsetzen.
Alexander Gross

Dezember 27th, 2009

Transparent: Patenschaftsbeitrag für ein Zentrum

Ende Oktober berichtete ich von meinem Besuch der Spaltzentren Bhubaneswar und Agra. Die Operation von Bishak erlebte ich live. Mittlerweile haben wir die Post-Op-Fotos erhalten. Der kleine Junge mit einer angeborenen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte wird mindestens noch zwei Mal operiert werden müssen. Bei der nächsten Operation wird der offene Gaumen verschlossen (siehe Foto Mitte). Unten Bikash vor der Operation Mitte September.

Bhubaneswar und Agra werden zu einem großen Teil über Projekt-Patenschaften finanziert. Gerne möchte ich Ihnen dieses Prinzip am Beispiel unseres Spaltzentrums Agra erklären. Agra ist eines der neun von uns initiierten und finanzierten Spaltzentren in Indien. Es ist regional gut vernetzt, führt eigene Aufklärungsarbeit durch und erreicht so die Betroffenen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Die Patienten selbst stammen zumeist aus ländlichen Regionen und sind sehr arm. Nachdem das Zentrum die durchgeführten Behandlungen eines Monats in unserer Datenbank dokumentiert hat, prüfen wir die Behandlungsliste und genehmigen die Rechnungsstellung an uns. So überweisen wir Monat für Monat etwa 3.000 bis 4.000 Euro nach Agra. Und so können Sie helfen! Ab einer Spende von 100 Euro deklariert als Projekt-Patenschaft Indien erhalten Sie im Folgemonat einen Bericht. Dieser besteht aus drei Teilen: 1. die Behandlungsliste des Monats, 2. die Rechnung des Zentrums und 3. zwei fotodokumentierte Beispiele von in diesem Monat operierten Kindern. Wir hoffen mit der Dokumentation transparent machen zu können, wie ein Zentrum In Indien funktioniert, wie wir mit diesem Zentrum zusammenarbeiten und wie wir die Spende eingesetzt haben. Falls Sie an einer Projekt-Patenschaft interessiert sind, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme mit Frau Conny Poser (Tel. 0761 137 976 - 0) oder bitte überweisen Sie uns mindestens 100 Euro mit dem Stichwort “Projekt-Patenschaft Indien” im Mitteilungsfeld. Für Fragen stehe auch ich Ihnen auch persönlich gerne zur Verfügung.
Alexander Gross, Geschäftsführer

November 30th, 2009

Vor Ort in Agra und Bhubaneswar

Vom 21.9. - 1.10.2009 besuchte ich zusammen mit einer unserer Gönnerinnen die indischen Spaltzentren Agra und Bhubaneswar. Tief beeindruckt waren wir vom großen Leid der Patienten, aber auch vom aufopfernden Einsatz der einheimischen Ärzte und Helfer. Sie tun ihr möglichstes, um den Betroffen zu helfen. Folgend einige Eindrücke der Reise:

Angst, fast Panik vor der Operation. Dr. Sobhan Mishra, Leiter unseres Spaltzentrums in Bhubaneswar, beruhigt den kleinen Jungen.

Links: Eine komplette Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ist die Diagnose. Der Junge wird mindestens 3x operiert werden müssen. Am 24.9.2009 fand die erste Operation statt. Dr. Mishra verschloss die Lippe und den vorderen Teil des Gaumens. Es folgt in etwa sechs Monaten die Operation des hinteren Gaumens sowie einige Zeit später das Einsetzen eines Knochens in den Kiefer, der vorher der Hüfte entnommen wird. Rechts: Der Junge ist narkotisiert, dennoch schlägt sein Herz erst nach einem Beruhigungsmedikament so langsam, dass Dr. Mishra mit der Operation beginnen kann.

Links: Das Führungsteam des Krankenhauses mit unseren Chirurgen Dr. Mishra und Dr. Tripathi vor dem Eingang des SSB Hospitals, das in Kürze die neue Heimat des Spaltzentrums Bhubaneswar wird.
Rechts: Dr. Mishra, Dr. Tripathi und Hermant Nayak, unser Organisator der Aufklärungsarbeit, zusammen mit operierten Spaltpatienten aus den Bergen des Bundesstaats Orissa.

Links: Am 28. September 2009 fand die Inauguration, die offizielle Einweihung des Spaltzentrums Agra statt. Als deutsche Förder des Zentrums wurden wir herzlich empfangen. Die Bürgermeisterin von Agra, Prof. Krishna Shama Rao (Präsident der von uns initiierten indischen Stiftung Maaya Foundation und der Leiter des Spaltzentrums Dr. Gaurav Gupta (rechts auf dem Foto in dunkelblau) begrüßten zusammen mit uns etwa 30 Journalisten und Freunde des Krankenhauses. In Bhubaneswar werden in diesem Jahr etwa 280 Patienten, in Agra etwa 150 Patienten operiert werden können. Alle unsere neun indischen Zentren zusammen kommen auf etwa 1900 Operationen. Menschen aus ärmsten Verhältnissen, die keine Krankenversicherung kennen und sich 200 Euro für eine Operation niemals leisten könnten, erhalten so eine Chance für ihr Leben. Insgesamt stehen wir erst am Anfang. Über unsere Partnerschaft und den großen Einsatz der Verantwortlichen in Indien und in Deutschland  hoffen wir noch vielen Menschen eine bessere Zukunft schenken zu können.
Alexander Gross
Geschäftsführer

Oktober 29th, 2009

Indien: Nur 200 Euro für eine Operation!

    

Im ersten Halbjahr 2009 haben wir in unseren Spaltzentren in Indien fast 900 Operationen finanziert. Im Juli kamen 200 Operationen hinzu. Wir können dies nur ermöglichen, weil unsere indischen Chirurgen sich aktiv beteiligen, soziale Verantwortung zeigen und eine Operation deshalb nur 200 Euro kostet! Unsere neun Zentren sind in ärmsten Regionen wie in den Bundesstaaten Orissa (Cleft Centre Bhubaneswar), Bihar (Cleft Centre Patna) oder Kashmir (Cleft Centre Srinagar). Die Versorgung ist auf höchstem Niveau und wir haben funktional und ästhetisch hervorragende Ergebnisse wie das Beispiel des indischen Jungens zeigt. Ihre Hilfe kommt an: Ohne Umwege, direkt von unserem Konto in Deutschland an unsere Zentren in Indien und bis Ende Jahr ohne Abzüge - denn alle unsere Kosten sind gedeckt!  
Alexander Gross

September 8th, 2009

Neues Projekt: Tadschikistan

Dem Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Martin Kamp aus Düsseldorf ist das neue Projekt und die Hilfe in Tadschikistan zu verdanken. Im Ehrenamt hat er die Kontakte geknüpft, das Hilfskonzept entwickelt und wird nun im September das erste Mal mit einem Operationsteam vor Ort sein. In Tadschikistan gibt es keine Versorgung für Spaltkinder - das Konzept sieht einen nachhaltigen Aufbau vor mit Know-how-Transfer und der Entwicklung einer eigenen tadschikischen Hilfe für die Menschen, die an einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte leiden. Dr. Kamp hat eine eigene Website für das Projekt eingerichtet. Hier erfahren Sie mehr: www.tadschikistan-projekt.de

August 8th, 2009

Verwechslungsgefahr!

Liebe Förderer und Freunde, die Deutsche Cleft-Kinder-Hilfe e.V. ist einmalig. Wir sind ein völlig unabhängiger Verein, der die Spenden direkt in die Projektländer überweist. Unser Spendenkonto ist nur 84 84 200, BLZ 251 205 10 (s.o.). Wir haben nichts gemein mit Organisationen, die einen ähnlichen Namen verwenden und unterscheiden uns streng von diesen. Bei diesen kann es sich möglicherweise auch um reine Fördergesellschaften für ausländische Organisationen handeln, die selbst keine eigenen Projekte organisieren und bei denen deshalb nach unserer Kenntnis auch nicht ausreichend transparent ist, wie viel von den Spenden tatsächlich in den Projektländern ankommt.  Gehen Sie bei Ihrer Spende sicher! Achten Sie auf das Wort ”Deutsche” Cleft-Kinder-Hilfe, die Rechtsform ”e.V.” und den Vereinssitz in Freiburg. Bei uns sind Mittelherkunft und -verwendung offen und transparent. Wir verwalten Ihre Spenderdaten selbst und achten auf niedrige Administrationskosten. Um keine zusätzlichen Portokosten entstehen zu lassen, versenden wir deshalb Spendenaufrufe auch nur unter 20g Gewicht. In diesem Jahr können und möchten wir 3000 Operationen finanzieren. Bitte helfen Sie den Kindern. Dafür danke ich Ihnen im Namen unserer Präsidenten und unseres Kuratoriums.
Noch ein Tipp: Achten Sie bitte bei der Anforderung von Jahresberichten darauf, dass der Jahresbericht und die Kostenaufstellung auch tatsächlich von der Organisation ist, die Sie fördern. Jahresberichte internationaler Organisationen im Ausland sind häufig verkürzt und verschleiern die Kosten, die in ihren Landesorganisationen z.B. in Deutschland entstehen.   
Alexander Gross

Juli 31st, 2009

Ein Spaltzentrum in Ho-Chi-Minh-Stadt?

    

Auch vietnamesische Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte brauchen unsere Unterstützung. Im Foto rechts der Düsseldorfer Kinderarzt Dr. Hop Ta in Da Nang bei der Untersuchung eines Kindes vor der Operation (März 2009). 

Einen für die Spaltchirugie gut ausgebildeten vietnamesischen Chirurgen gibt es. Er heisst Dr. Long. Seine Ausbildung u.a. durch Dr. Dr. Helmut Sieber (Duisburg) förderten wir sehr. Jetzt suchen wir gemeinsam in Ho-Chi-Minh-City (Saigon) das Krankenhaus in dem er operieren könnte. Mehr Kinder als in anderen Ländern werden in Vietnam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren. Ein Grund vermuten Wissenschaftler in den hohen Dioxinrückständen, die die Umwelt in vielen Teilen Vietnams belasten. Wir fördern seit Jahren die Einsätze deutscher Ärzte und Therapeuten vor Ort - dies kann aber nur ein erster Schritt sein, denn mittelfristig ist es von größter Bedeutung, dass vietnamesische Ärzte und Therapeuten Verantwortung übernehmen können. Die Voraussetzungen dafür in Ho-Chi-Minh-Stadt möchten wir in diesem Jahr schaffen. Die Hilfe zielt auf Kinder aus armen Verhältnissen im Mekong Delta.
Alexander Gross

Juni 30th, 2009

2.273 Operationen im Jahr 2008 finanziert!

Die Deutsche Cleft-Kinder-Hilfe e.V. hat im vergangenen Jahr in acht Ländern 2.273 Operationen: Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und kraniofaziale Anomalien finanziert! Lesen Sie mehr und klicken Sie hier (PDF-Datei): Jahresbericht 2008

Mai 25th, 2009

Kamerun 2009: Gute Entwicklung

 

In Douala und in Ngaoundéré haben wir in diesem Jahr bis März mehr als 100 Operationen realisiert! Im gesamten Jahr 2008 waren es 250 Eingriffe. Aktuell (Mai 2009) ist der Kieferorthopäde Dr. Jos van den Hoek im Ehrenamt  vor Ort und bildet Zahnärzte weiter!  

  
 

Fotos: Wartende Mütter mit Spaltkindern (Klinik Ngaoundéré). Operiertes Mädchen vor und nach OP. Klinik in Ngaoundéré. Alle Fotos März 2009.

Alexander Gross

April 30th, 2009

Indien: Im Mittelpunkt steht nun die finanzielle Absicherung unserer 9 Cleft-Zentren.

 

Im Dezember weihten Prof. Krishna Shama Rao und Dr. Dr. Heinz Lübbe zwei weitere Cleft-Zentren in Patna und Vishakhapatnam ein. Damit ist der strukturelle Aufbau unserer Hilfe für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in Indien vorläufig abgeschlossen. Auf dem Foto ist Heinz Lübbe zusammen mit dem Zentrumsleiter Dr. Reddy in Vishakhapatnam zu sehen. Links Kousalya von Dr. Reddy operiert / unten das Mädchen vor der Operation. Im Mittelpunkt steht nun die finanzielle Absicherung der Hilfe für die bedürftigen Kinder und Familien. Mit Prof. Rao an der Spitze unserer Kimaaya Cleft-Zentren können wir ein chirurgisches und fachliches Niveau bieten, das kaum zu überbieten ist. Seine besten Schüler leiten die Cleft-Zentren. Prof. Rao steht immer zur Seite. Zwei Mal pro Jahr finden mehrtätgige chirurgische Fotbildungen aller Leiter statt. Schwerste Fälle operiert Prof. Rao selbst. Monat für Monat operiert er so auch kraniofaziale Anomalien in Mangalore oder in einem der anderen Zentren, wenn er von einem seiner Schüler gerufen wird. Alexander Gross

März 31st, 2009

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